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Rechenschafts- und Geschäftsbericht 1996


Überreicht aus Anlass der Jahresmitgliederversammlung am 16. April 1997

VERBAND FÜR SICHERHEIT IN DER WIRTSCHAFT BADEN-WÜRTTEMBERG E.V.

Telefon: (07 11) 95 46 09-0
Telefax: (07 11) 95 46 09-20

Sehr geehrte Mitglieder,
wir legen Ihnen zu unserer 29. Ordentlichen Mitgliederversammlung am 16. April 1997 den Rechenschafts- und Geschäftsbericht für das Jahr 1996 vor.
Damit verbinden wir den Dank an Sie für die treue Unterstützung des Vorstands und der Geschäftsführung zur Erfüllung unserer satzungsmäßigen Ziele.
Weiterhin danken wir allen Freunden und Förderern des Verbandes, die durch kooperative Zusammenarbeit und stets sachdienliche Hinweise halfen, unsere Verbandstätigkeit zur Stärkung der Sicherheit in der Wirtschaft zu intensivieren.
Gefahren durch Spionage, organisierte Kriminalität und Extremismus werden in der gewerblichen Wirtschaft zum Teil immer noch bagatellisiert, da nach dem “Prinzip Hoffnung“ auf die versicherungsmäßige Abwicklung vertraut wird. Aufgrund des sprunghaften Anstiegs der Schäden - und damit verbunden auch der Versicherungsprämien - wird auch den Unternehmensleitungen zunehmend bewußt, daß präventive Maßnahmen notwendig und auch unter Kosten-/Nutzen-Gesichtspunkten sinnvoll sind. Darüber hinaus wird ihnen deutlicher, daß sie in letzter Konsequenz auch die Sicherheitsverantwortung für ihre Unternehmen tragen und daß z. B. Industriespionage die Existenz des Unternehmens und damit auch der Arbeitsplätze gefährden kann.
In enger Zusammenarbeit mit den Sicherheitsverantwortlichen unserer Mitgliedsunternehmen und den Sicherheitsbehörden wird unser Verband auch künftig unter dem Motto Fachwissen und Erfahrung kompetent und praxisgerecht weitergeben seine vielfältigen Aktivitäten und Angebote planen und durchführen. Ihr VSW-BW bittet Sie auch in 1997 um Ihre wertvolle Unterstützung.

Der Vorstand und die Geschäftsführung
Stuttgart, im April 1997


Mitglieder

Am 31. Dezember 1995 hatte der Verband 205 Mitglieder.
Im Jahre 1996 kamen dazu

  • ordentliche Mitglieder: +02
  • kooperative Mitglieder: +11
    _____________________________________
    Gesamtanzahl: 218 Mitglieder
Ausgeschieden sind 1996
  • Unternehmen durch Konkurs/Auflösung: -02
  • Unternehmen durch Austritt: -07
    _____________________________________

 

Mitgliederstand am 31. Dezember 1996: 209 Mitglieder

Dieser erneute Mitgliederzuwachs ist Ansporn für weitere Bemühungen, den Bekanntheitsgrad zu steigern, um die Basis der Verbandsaktivitäten zu verstärken.
Wir sind damit - wie schon in der Vergangenheit - in der Bundesrepublik der regionale Sicherheitsverband mit der größten Mitgliederzahl und konnten diese Position noch ausbauen.


Vorstand

Der Vorstand trat im Jahr 1996 im Februar und im Juni zu Vorstandssitzungen zusammen. Im Vordergrund standen dabei Tagesordnungspunkte, die der Realisierung der festgelegten Verbandsziele dienen. Dazu zählen:

  • Die Vorbereitungen zu einer Satzungsänderung für die Einführung einer kooperativen Mitgliedsschaft.
  • Die Entwicklung einer Zukunftsstrategie zur Weiterentwicklung des Verbandes.
  • Intensivierung der Zusammenarbeit mit Sicherheitsbehörden.
  • Die Verbesserung der Lehrmethodik für VSW-Weiterbildungsmaßnahmen und -Veranstaltungen.

 

Des Weiteren standen zur Diskussion und Beschlußfassung die fol- genden Punkte an:

  • Personalangelegenheiten im Zusammenhang mit der Eigenkündi- gung des Geschäftsführers.
  • Suche nach einem geeigneten Standort für die Geschäftsstelle.
  • Neue Ausbildungs- und Weiterbildungsaktivitäten.

 

In fünf Besprechungen mit der Geschäftsführung informierte bzw. entschied der geschäftsführende Vorstand im Jahre 1996 über aktuelle Ereignisse und die Umsetzung der vom Gesamtvorstand gefaßten Beschlüsse.


Geschäftsführung

Unter dem Motto

 

wurden in 1996 schwerpunktmäßig

  • die Geschäftsstellenkonzeption überprüft und nach Bewilligung durch den Vorstand auf eine langfristig folgversprechende neue Basis gestellt sowie
  • das Qualitätsmanagementsystem verbessert und nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert.

 

Nachdem der frühere Beschluß des Vorstandes, die Geschäftsstelle von Bad Cannstatt in die unmittelbare Nähe der Sparkassenakademie nach Neuhausen a.d.F. zu verlegen, mangels interessanter Angebote auf längere Sicht nicht realisierbar war, gleichzeitig jedoch die aktuelle Geschäftsstellensituation dringend einer Verbesserung bedurfte, wurden vor dem Hintergrund der sehr günstigen Mietsituation auf dem gewerblichen Immobilienmarkt zahlreiche Angebote im Stadtzentrum und in den Randlagen von Stuttgart eingehend geprüft. Von allen Angeboten war der der bisherigen Geschäftsstelle gegenüberliegende Neubau in der Seelbergstraße 15 unter Betrachtung der Lage, Größe, Aufteilung und der Gesamtkosten der mit Abstand günstigste Standort, so daß im Juni der Vorstand der Kündigung der alten Geschäftsräume und der Anmietung - mit Kaufoption - der neuen Geschäftsräume zustimmen konnte. Aufbauend auf den Erkenntnissen und Ergebnissen eines vom VSW- BW durchgeführten Qualitätsmanagement (QM)-Seminars wurden die eigenen QM-Strukturen überprüft, verbessert bzw. den geforderten Normen angepaßt und ein QM-Handbuch erstellt, so daß im November 1996 die DQS - Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen mbH, Frankfurt - dem VSW-BW als erstem Sicherheitsverband das DIN EN ISO 9001-Zertifikat erteilen konnte.


Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft e.V. (ASW)

Unser Beitrag zur ASW-Finanzierung lag auch 1996 im Rahmen der bereits in der Vergangenheit geleisteten Zuschüsse. Die ASW neuer Art (eingetragener Verein, basierend nicht mehr nur auf Sicherheitsverbänden, sondern auf weiteren Interessenszusammenschlüssen) hat sich etabliert. Die von der ASW regelmäßig herausgegebenen Informationen sicherheitsrelevanter Art werden von uns ausgewertet und in die Mitteilungen an unsere Mitglieder eingebracht.


Zertifizierung

 

Eines der Hauptziele des VSW-BW ist es, die Qualität seiner Leistungen zu verbessern, um den vielfältigen Anforderungen der Mitglieder bestmöglich gerecht zu werden. Am 20.11.1996 wurde mit der Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001 für den Verband eine wichtige Etappe innerhalb dieses Prozesses erfolgreich zurückgelegt.
Damit übernahm der VSW-BW, der als erster Sicherheitsverband überhaupt und als eine der ersten Aus- und Weiterbildungseinrichtungen zertifiziert wurde, eine Vorreiterrolle hinsichtlich Aufbau und Durchführung eines Qualitätsmanagementsystems im Sicherheitsbereich. Sichtbarer Ausdruck des Erfolges dieser Bemühungen war die Überreichung der Zertifizierungsurkunde durch den Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen mbH (DQS) im Rahmen der Lossprechungsfeier der ersten Werkschutzmeister am 05.12.1996.
In diesem Zusammenhang gilt der Dank des Verbandes allen internen und externen Mitarbeitern, die dazu beigetragen haben, dieses hohe Ziel zu erreichen. Der VSW-BW sieht in dieser Zertifizierung den Auftrag, auch weiterhin intensiv an der Verbesserung der Qualität seiner Leistungen zu arbeiten.


Informationswesen

Die richtige Einschätzung von Risiken erfordert ausreichende Informationen über die aktuelle Sicherheitslage. Diese Informationen stellen die Grundlage eines jeden Sicherheitskonzeptes dar. Der VSW-BW sieht es deshalb als eine seiner vordringlichsten Aufgaben an, sicherheitsrelevante Informationen aller Art zu beschaffen und diese seinen Mitgliedern zur Verfügung zu stellen.
Um höchstmögliche Effektivität zu erzielen, besteht eine wichtige Aufgabe des Verbandes darin, die erhaltenen Informationen zu bewerten, zu selektieren und möglichst ohne Zeitverzug an die betroffenen Unternehmen weiterzuleiten.
Den Hauptteil der Informationen aus den Bundesbehörden bezieht der VSW-BW über die ASW. Als wichtigste Informationsquelle auf Landesebene erwiesen sich - wie in den Vorjahren - die Sicherheitsbehörden des Landes. Durch ständige Kontakte und regelmäßige Treffen auf allen Ebenen konnte die Zusammenarbeit des VSW-BW vor allem mit dem Landeskriminalamt und dem Landesamt für Verfassungsschutz ausgebaut werden. Auch mehrere Mitgliedsfirmen stellten interessante Informationen zur Verfügung, die anderen Mitgliedsfirmen nützlich waren. Besonders das Verbandsorgan “WIK“ und die Verbandszeitschrift “VSW-aktuell“ erfreuen sich großer Beliebtheit. Darüber hinaus wurden zunehmend aktuelle Informationen zeitnah per Fax an die betreffenden Firmen weitergegeben.
Im Zuge der engeren Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden des Landes wird derzeit die Mailbox an deren Systeme angepaßt. War bisher der personelle Aufwand zur Unterhaltung der auf MS-DOS aufgebauten Mailbox unverhältnismäßig hoch und für den Benutzer nur wenig komfortabel, so ist nach der Umrüstung auf Windows nicht nur ein geringerer Unterhaltungsaufwand zu erwarten, sondern auch ein wesentlich einfacherer Zugriff. Dadurch kann der VSW-BW sein Ziel realisieren, die Mailbox als eine ständig zur Verfügung stehende aktuelle Informationsquelle für alle Mitgliedsfirmen leicht zugänglich zu machen.


Erfahrungsaustauschkreise

In den vergangenen Jahren entwickelten sich die Erfa-Kreise zu einem wichtigen Bestandteil der VSW-Dienstleistung für seine Mitglieder. Erfahrungsaustauschkreise bestehen heute in den Regionen Stuttgart, Ostalb, Bodensee, Freiburg, Karlsruhe und Mannheim sowie überregional zu den Themen Datenschutz und Geheimschutz.
Die Teilnehmerzahl hat sich auf einem relativ hohen Niveau eingependelt, ermöglicht aber trotzdem die Diskussion sensibler Fragen. So wurden im letzten Jahr Themen behandelt wie:

  • Krisenkommunikation
  • ISDN/Chekker
  • Facility Management
  • Informationsschutz
  • Scientology
  • Organisierte Kriminalität
  • Flucht- und Rettungswege
  • Glasspuren.

 

Breiten Raum nehmen auch Informationen zur aktuellen Sicherheitslage ein, ebenso wie Betriebsbesichtigungen bei Mitgliedsfirmen. Erfahrungsaustauschkreise tragen nicht nur zum Kontakt der Mitglieder untereinander bei, sondern bieten auch die Möglichkeit, interessierte Nichtmitgliedsfirmen an den VSW-BW heranzuführen - eine Aufgabe, der sich vor allem die Leiter der Erfa-Kreise widmen.


Bereich “Aus- und Weiterbildung“

 

Im Bereich der Werkschutzausbildung war für das Jahr 1996 eine leicht rückläufige Tendenz zu verzeichnen. Ursachen können unter Umständen darin zu sehen sein, daß einige Firmen zur Zeit nur eine Grundausbildung für ihre Mitarbeiter anstreben, weil dieser Ausbildungsstand nach Ansicht der entsendenden Unternehmen den Erfordernissen im Aufgabenbereich ausreichend Rechnung tragen würde. Konsequent wäre es allerdings, die Ausbildung nicht nur auf das momentane Bedürfnis abgestimmt durchzuführen, sondern die Ausbildung mit dem Ziel der Werkschutzfachkraftprüfung kontinuierlich in einem angemessenen Zeitraum abzuwickeln, um so auf das in den Werkschutzlehrgängen I und II Gelehrte aufbauen zu können. Der unterschiedliche Wissensstand der einzelnen Teilnehmer/innen in den Lehrgängen bedeutet oftmals für die Referenten ein zusätzliches Problem, da sie die Stofffülle in einer relativ eng begrenzten Zeit durcharbeiten müssen.
Der neue “ASW-Leitfaden für Werkschutzausbildung und -praxis“ hat sich als bestens geeignetes Hilfsmittel bewährt. Die Problematik, daß in den Lehrgängen unterschiedliche Handbücher für die Ausbildung benutzt werden, dürfte nur noch von vorübergehender Natur sein, da über den VSW-BW in Zukunft nur noch dieser betriebliche Leitfaden angeboten wird. Zur Zeit arbeitet der VSW-BW daran, alle Ausbildungsunterlagen/-folien auf diesen betrieblichen Leitfaden abzustimmen. Durch die zum Jahresende erfolgte QM-Zertifizierung sieht sich der VSW-BW auch als Ausbildungseinrichtung noch mehr in die Pflicht genommen, seine Ausbildungs- und Seminarthemen sowie seine Referenten über objektiv nachvollziehbare Kriterien auszuwählen und zu überprüfen.
Der VSW-BW hat vom 01.04.1996 an im Auftrag der IHK Region Stuttgart die vom Gesetzgeber geforderte Unterrichtung gem. § 34a Gewerbeordnung sowohl für Geschäftsführer und vergleichbare Personen als auch für die Arbeitnehmer insgesamt 10 mal durchgeführt. Die hierbei gewonnenen Erfahrungen wurden in der ASW-Arbeitsgruppe “Ausbildung“ diskutiert und an den DIHT als Feed-back weitergegeben.
Diese Unterrichtung findet bekanntermaßen nicht die ungeteilte Zustimmung aller Teilnehmer, da sie kosten- und zeitintensiv ist. Auf der anderen Seite kann es aber an der Notwendigkeit der Erstinformation für Berufseinsteiger keinen Zweifel geben.
Bedauerlicherweise wird diese vom Gesetzgeber geforderte Unterrichtung von einzelnen Dienstleistern gegenüber potentiellen Kunden bereits als Ausbildung verkauft. Hier gilt es - schon im Eigeninteresse der Dienstleister - mit der nötigen Deutlichkeit auf den Unterschied zwischen einem lediglich unterrichteten und einem ausgebildeten Mitarbeiter hinzuweisen.
Im Bereich der Fortbildung der Werkschutzmitarbeiter konnte besonders in der In-house-Schulung ein deutlicher Zuwachs registriert werden. Neben der Wirtschaftlichkeit, die im Regelfall schon ab acht Mitarbeitern gegeben ist, und der auf die betriebsspezifischen Erfordernisse und Besonderheiten speziell abgestimmten Themen ist auch der jederzeitige Rückgriff auf das im Haus anwesende Personal ein weiterer wichtiger Vorteil dieser speziellen Ausbildungsart.


Meisterausbildung

 

Die erstmals durchgeführte, fast zweijährige Ausbildung zum Werkschutzmeister fand mit der Freisprechung der 24 Teilnehmer am 05.12.1996 in der Württembergischen Sparkassenakademie in Neuhausen a.d.F. in einem feierlichen Rahmen einen würdigen Abschluß. Der Verband hat damit in einem seiner Kern-Aufgabenbereiche den Erfordernissen der Zeit Rechnung getragen, um das im Werkschutz eingesetzte Personal für die vielschichtigen und immer anspruchsvolleren Aufgaben besser zu qualifizieren. Die Tatsache, daß alle 24 Teilnehmer die Prüfung bestanden haben, zeigt auf der einen Seite, aus welchem Holz die neuen WS-Meister geschnitzt sind und auf der anderen Seite, daß der VSW-BW den vielschichtigen Unterrichtsstoff durch entsprechend qualifizierte Referenten in geeigneter Form vermitteln konnte.


Fachseminare

Der seit einigen Jahren anhaltende Personal- und Kostenabbau machte sich im Seminarbereich 1996 erstmals bemerkbar. Zwar konnten alle geplanten Seminare stattfinden, jedoch waren die Teilnehmerzahlen leicht rückläufig. Die im Laufe des Jahres durchgeführten 11 Seminare wurden von insgesamt 180 Teilnehmern besucht, wobei 26 % aller Teilnehmer aus Nichtmitgliedsfirmen kamen. Daraus ergibt sich ein Unterrichtungsumfang von insgesamt 1.664 Stunden.
Die Gründe für die leicht rückläufigen Teilnehmerzahlen liegen in der generell sinkenden Bereitschaft der Unternehmen, Mitarbeiter für Seminarveranstaltungen freizustellen. Hinzu kommt, daß die Art und Auswahl der Firmen durch den VSW-BW in den letzten Jahren keine größere Veränderung erfuhr, so daß bei sinkender Fluktuationsrate eine gewisse Sättigung erreicht wurde. Diesem Trend konnte durch zwei Maßnahmen entgegengewirkt werden. Zum einen durch eine Erweiterung des Seminarangebotes in neue Themenfelder hinein, wobei ältere Seminare, die eine ausreichende Teilnehmerzahl erreichen konnten, weiterhin durchgeführt werden, zum anderen durch Aufnahme neuer Adressen in den Kreis der angeschriebenen Firmen. Hier zeigte sich bereits, daß auch der Bekanntheitsgrad des Verbandes einen direkten Einfluß auf die Anzahl der Seminarteilnehmer hat. Diese Erfahrung veranlaßt den VSW-BW, in Zukunft intensiver als bisher neue Zielgruppen mit seinen Seminarprogrammen zu erreichen.


Beratung

 

Die Mitarbeiter des VSW-BW konnten auch im vergangenen Jahr wieder zahlreiche Mitgliedsunternehmen in den unterschiedlichsten Sicherheitsbereichen beraten. War es den Mitarbeitern mit ihren eigenen Fachkenntnissen bei speziellen Problemen nicht möglich weiterzuhelfen, wurden entweder externe Sachverständige empfohlen bzw. hinzugezogen oder die Lösungen dieser Fragen in Mitgliedsfirmen recherchiert.
In den meisten Fällen konnten die Anfragen telefonisch beantwortet werden. Hierbei geht der Dank des VSW-BW an alle Mitgliedsunternehmen, die mit den Erfahrungen und Kenntnissen ihrer Mitarbeiter den VSW-BW bzw. andere Mitgliedsunternehmen unterstützt haben.


Ausbildungs- und Weiterbildungsveranstaltungen

 

  1991 1992 1993 1994 1995 1996
WS- Ausbildung 21.156 18.163 17.382 18.040 17.771 16.993
WS- Meister- Ausbildung         4.968 7.128
Fortbildung 6.080 7.189 6.756 5.801 6.239 5.585
Fortbildung ausser Haus         5.318 11.170
Fachseminare 1.866 2.908 2.456 2.248 3.112 1.664

 

Die finanzielle Entwicklung

 

Die Jahresbilanz 1996 ist diesem Geschäfts- und Rechenschaftsbericht beigefügt. Notwendige Erläuterungen dazu und auch die Darstellung der Ergebnisse aus der vorgenommenen Bilanzprüfung erfolgen im Rahmen der 29. Ordentlichen Mitgliederversammlung am 16. April 1997 durch den Schatzmeister, Herrn Hummel, und den Revisor, Herrn Steuerberater Helmstädter.


Besetzung des Vorstands ab 25. April 1996

 

Vorstandsmitglieder:
  • Berthold Schweigler, Präsident Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  • Wimar Klein, Vizepräsident Mercedes-Benz AG, Stuttgart
  • Hans-Peter Hummel (Schatzmeister) Landesgirokasse Stuttgart
  • Dr. Karl-Otto Künkele Hofkammer des Hauses Württemberg, Friedrichshafen
  • Bernd Luithle Gemeinschaftskernkraftwerk Neckar GmbH, Neckarwestheim
  • Dr. Ing. Eberhard Merz Unternehmensgruppe Freudenberg, Weinheim
  • Dr. Gerhard Schmidt Industrie- und Handelskammer, Karlsruhe
Revisor
  • Wilfried Helmstädter Dipl.-Volkswirt, Steuerberater