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Inhouse-Seminar: Deeskalations- und Kommunikationstraining


In vielen Lebensbereichen stellen wir eine drastische Steigerung von Aggressivität fest. Sowohl berufliche als auch private Alltagssituationen können durch ein falsches Wort oder eine missverständliche Geste sehr schnell eskalieren. Verbalattacken, Sachbeschädigungen, Mobbing, tätliche Angriffe und juristische Auseinandersetzungen sind dann häufig die Folge.

Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen in Ämtern, Behörden und öffentlichen Einrichtungen mit regelmäßigem Kundenkontakt sind besonders gefähret. Hier kann es - insbesondere in Sozial- und Ordnungsämtern, Ausländerbehörden, ARGEs und Jobcentern - zu einer hohen Frustration der Kunden und damit verbunden zu Pöbeleien und Gewaltausbrüchen kommen. Die betroffenen Mitarbeiter sind darauf in der Regel nicht vorbereitet und mit solchen Situationen komplett überfordert. Langfristig kann dies zu einer hohen psychischen Dauerbelastung und daraus resultierenden Erkrankungen führen.

Immer öfters werden auch Feuerwehleute und Rettungskräfte angepöbelt oder gar tätlich angegriffen.

Besonders betroffen sind auch Einsatzkräfte, die direkt Menschen betreuen: Ungefähr neun von zehn Rettungsassistenten oder Notärzten gaben nach Befragung an, sie seien innerhalb eines Jahres einer Form von Gewalt ausgesetzt gewesen. In drei Vierteln aller Fälle waren es die Patienten, die aggressiv wurden. Manche Krankenhäuser erwägen den Einsatz privater Sicherheitsdienste, um Gewalt gegen Beschäftigte und Sachbeschädigungen vorzubeugen.

Werden Sicherheitskräfte in besonders sensiblen Einrichtungen und Bereichen eingesetzt, sollten Sie die dafür nötigen persönlichen und sozialen Kompetenzen mitbringen und unbedingt ein Deeskalationstraining absolviert haben und über Strategien und Methoden des Eigenschutzes verfügen.

Ziel unserers Seminars ist es, Lösungsstrategien von verschiedenartigen Konfliktsituationen aufzuzeigen und in Rollenspielen zu trainieren. Nur durch ein bewusstes, geschultes Deeskalationsverhalten kann man eine Gefährdung  vermeiden und das eigene Sicherheitsgefühl stärken. Bei unseren Inhouse-Seminaren stellen wir uns auf die individuelle Zielgruppe und die Gefährdungssituation vor Ort ein und passen unser Training entpsprechend an.

Zielgruppe sind alle Personen, die an ihrem Arbeitsplatz regelmäßig Kundenkontakt haben oder in der Öffentlichkeit stehen sowie insbesondere auch, Mitarbeiter/-innen aus Behörden und Versicherungen, den Bereichen Klinik, Rettung und Pflege sowie aus dem Sicherheitsgewerbe.

Seminarinhalte:

  • Stressmanangement und Stressreaktionen
  • Wahrnehmung, Wahrnehmungsfehler und Antizipation
  • Viktimisierung (zum Opfer werden)
  • Modus Operandi und Tätererkennung gemäß Prof. Dr. Dietmar Heubrock (Uni Bremen) - Ziel ist hier zu veranschaulichen, wie das Vorgehen der Täter aussieht und wie man es mit Konterstrategien durchkreuzen kann. Dabei geht es um das Erkennen von Terroristen, bzw. auch Menschen in Hochstressphasen
  • Viktimisierung (zum Opfer werden)
  • Eigensicherung/Selbstbehauptung und -verteidigung
  • Kommunikation/De-Eskalationsmethoden
  • Alltagsangepasste Übungen und Praxisreflexionen: Sie können zusammen mit dem Trainer und den anderen Teilnehmern  verschiedene Lösungsmöglichkeiten in einem sicheren Rahmen üben und das Gelernte somit sofort umsetzen und dauerhaft aktivieren.

Bei diesem Training sorgen die theoretische Wissensvermittlung, ein reger Austausch zwischen Referenten und Teilnehmern sowie praktische Trainings/Rollenspiele für nachhaltige Lerneffekte und einen bleibenden Eindruck!